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Zur Rolle deutscher Unternehmen in extraktivistischen Verflechtungen in der Westsahara

Dieser Extractivism Policy Brief 07/2026 zeigt:

• Projekte für erneuerbare Energien in umstrittenen Gebieten reproduzieren koloniale Strukturen und geopolitische Machtverhältnisse.
• Es gibt drei zentrale Mechanismen, die koloniale Strukturen und Machtverhältnisse reproduzieren: strukturelle Ermöglichung durch rechtliche Mehrdeutigkeit, wirtschaftliche Optimierung der Ressourcenausbeutung durch „saubere“ Technologien und diskursive Legitimation durch Nachhaltigkeitserzählungen.
• Unter dem Deckmantel klimapolitischer Maßnahmen wird der Extraktivismus effizienter, kostengünstiger und international kompatibler gemacht.

Autorin: Hannah Pitz ist wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt „Extractivism“ an der Philipps-Universität Marburg. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der postkolonialen Theorie und der politischen Soziologie im Kontext von Rohstoffabbau, Energiepolitik und gesellschaftlichen Transformationsprozessen in Nordafrika. Sie studierte Soziologie sowie Nah- und Mitteloststudien an der Philipps-Universität Marburg und der Universität Kairo und absolviert derzeit ihren Masterstudiengang in Islamwissenschaft sowie in Moderner arabischer Politik, Gesellschaft und Kultur an der Philipps-Universität Marburg.

 

Link zum PDF: Download Extractivism Policy Brief 07/2026 (DEUTSCH)

Link zum PDF: Download Extractivism Policy Brief 07/2026 (ENGLISCH)

DOI: https://doi.org/10.17170/kobra-2026052712190.