Dieser Extractivism Policy Brief 02/2026 zeigt:
- Kapital in der Golfregion verändert den Maghreb-Extraktivismus: Erneuerbare Megaprojekte entstehen über Top-down-Deals – oft ohne Transparenz und öffentliche Kontrolle.
- „Grüne“ Investitionen können autoritären Neoliberalismus verstärken: Parlamente, Gewerkschaften und lokale Beteiligung werden umgangen, Macht wird weiter zentralisiert.
- Neue Abhängigkeiten drohen: EU-Dekarbonisierung kann Golf-finanzierte Infrastrukturen verstetigen – samt ihrer autoritären Governance-Logik.
Autor: Youssef Cherif ist politischer Analyst und Direktor der Columbia Global Centers Tunis. Er promoviert am Institut für Gebietsstudien der Universität Leiden, wo er die geopolitischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Arabischen Golf, Europa und dem Maghreb untersucht. Mit interdisziplinärer Ausbildung in klassischer Archäologie, Geschichte und internationalen Beziehungen.
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DOI: https://doi.org/10.17170/kobra-2026022311940
